Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich nach einer langen stabilen Phase der Insulinbedarf ändert.
Dies kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein:
Die Dosisanpassung sollte auf dem klinischen Ansprechen und den Ergebnissen von seriellen Blutzuckerbestimmungen und nicht nur auf einer einzigen Probe beruhen. Im Idealfall sollte vor Änderung der Insulindosis eine Blutglukosekurve erstellt werden.
Durch Überwachung von Uringlukose und Urinketon kann überprüft werden, ob eine Blutglukosekurve erstellt werden sollte. Diese Werte sollten nicht als einzige Grundlage für eine Dosisanpassung herangezogen werden.
Die Dosisanpassung sollte in Schritten von 10%, abgerundet auf die nächste ganze Einheit, erfolgen. Dosisänderungen sollten erst nach Gewöhnung an eine bestimmte Dosis oder ein bestimmtes Behandlungsregime, d.h. nach 3-4 Tagen, durchgeführt werden.